Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit! Und so freuten sich die Kinder der Kita „Pusteblume“ in Magdeburg-Reform, dass sich Katrin Budde, SPD-Fraktionsvorsitzende und zuständige Wahlkreisabgeordnete einen ganzen Vormittag zum Backen angekündigt hatte.

Nachdem die Kleinen das Kita-Lied und den Weihnachtsklassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ vorgetragen hatten, ging es los. Bewaffnet mit Bäckermütze und Schürze tobten sich die Kinder an Mehl und Teig aus. Engel, Herzen, Glocken und Glückschweinchen, aber auch Vanillekipferl und kleine Brezeln wurden liebvoll und mit wachsender Begeisterung hergestellt. Bunt verziert wanderten die Leckereien schließlich in den Ofen, bis das ganze Haus nach frisch gebackenen Plätzchen duftete – ein echtes Weihnachtsfeeling.

Die Zeit bis zum Kosten des ersten Backwerks überbrückten die Kinder mit Spielen und ein paar schönen Liedern, die sie den Gästen stolz und gekonnte präsentierten. Als die ersten Plätzchen und andere Süßigkeiten auf den Tisch kamen, wurde das ganz schnell zur Nebensache. Naschwerk geht eben vor, besonders zu Weihnachten.

Im Anschluss traf sich Katrin Budde zu einem Gespräch mit Eltern und der Leitung der Kindertagesstätte. Im Mittelpunkt stand die zukünftige Ausgestaltung der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt. Die Eltern und Erzieherinnen berichteten vom Alltag in der Kindertagesstätte und von den praktischen Auswirkungen der aktuellen Landesgesetze. Dabei kritisierten sie vor allem, dass Kinder arbeitsloser Eltern nur Anspruch auf einen Halbtagesplatz haben.  „Warum dürfen nicht alle Kinder den ganzen Tag in der Kita bleiben?“, brachte eine Mutter die Diskussion auf den Punkt.

Katrin Budde gab ihr Recht. „Schließlich ist es wichtig, jedes Kind zu fördern“, sagte die Fraktions-Chefin. „Daher müssen alle die gleichen Möglichkeiten haben, die Angebote in den Kindertagesstätten wahrzunehmen.“ Budde kündigte zudem an, dass die SPD den Ganztagsanspruch für alle Kinder als wichtigen Punkt im Programm für die nächste Landtagswahl habe. „Danach wollen wir ihn unbedingt einführen. Das ist auch solide durchgerechnet.“ Auch wenn es dann ein verspätetes Weihnachtsgeschenk wäre, die Kinder, Eltern und Erzieherinnen würde es freuen.“