Drucken

Zum Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 erklärt die Magdeburger Landtagsabgeordnete Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landesvorsitzende der SPD: "Es ist unerträglich, dass 65 Jahre nach Kriegsende die Ewiggestrigen immer noch versuchen, den 2. Weltkrieg zu verharmlosen. Die Nazis verhöhnen damit die Opfer des schrecklichen Krieges, den Ihresgleichen mutwillig und skrupellos vom Zaun gebrochen haben und der Millionen von Menschen das Leben gekostet hat.

So wie am 16. Januar 1945 die Stadt Magdeburg mussten viele Städte in Deutschland für den Größenwahn der Nazis von neuem Lebensraum und rassischer Überlegenheit bezahlen. Er ist einer der schwärzesten Tage in der Geschichte unserer Stadt. Die Bomben kosteten in einer einzigen Nacht Tausende unschuldiger Menschen das Leben, zerrissen ihre Familien und nahmen ihnen das Heim. Sie rissen tiefe Wunden in das historische Antlitz der Stadt, die daraufhin zum großen Teil neu aufgebaut werden musste. Der 16. Januar 1945 darf sich nie wiederholen, nirgendwo auf der Welt!

Die 'Meile für Demokratie' steht für die Erinnerung an das Leid und sie steht für den Kampf gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Die 'Meile für Demokratie' ist ein Signal der Anständigen, denn sie symbolisiert den Wunsch der meisten Bürgerinnen und Bürger für eine friedliche Welt ohne Krieg und eine friedliche Gesellschaft ohne Gewalt."