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Heute vor 71 Jahren begann mit dem Überfall der faschistischen Wehrmacht auf Polen der 2.Weltkrieg. Dieser Vernichtungskrieg kostete auf den Schlachtfeldern und in den Vernichtungslagern über 60 Millionen Menschen das Leben und nahm Millionen die Heimat.

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Der 1. September ist ein Tag des Erinnerns daran, was Menschen Menschen antun können. Er ist ein Tag des Gedenkens an die Millionen Opfer und an die vielfachen Zerstörungen, deren Folgen auch heute noch in unseren Städten zu sehen sind.

Der 1. September erinnert uns vor allem aber auch daran, dass Krieg der Sündenfall der menschlichen Zivilisation ist und bleibt und dass Frieden die wichtigste Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand ist. Über sechs Jahrzehnte Frieden in fast ganz Europa zeigen das eindrucksvoll.

Dennoch ist ein Leben in Frieden und Freiheit auch in Europa keine Selbstverständlichkeit, es muss immer wieder neu errungen werden. Vor allem muss es gegen die verteidigt werden, die heute danach trachten, einem neuen Nationalsozialismus den Weg zu bereiten. Eines der größten Ziele bei der nächsten Landtagswahl ist es daher, den Einzug von Nazis in den Landtag zu verhindern. Wer Nazis seine Stimme gibt, stimmt für Gewalt und letztlich für Krieg. Der 1. September sollte Jeden daran erinnern, dass dies keine Option ist.“