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Zur heutigen Kritik der Linken an den bildungspolitischen Zielen der SPD erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Die Kritik der Linken ist absurd. Die SPD will genau das umsetzen, was der Bildungskonvent beschlossen hat – übrigens mit den Stimmen der Linken – so steht es klar in unserem Wahlprogramm. Die SPD will eine Öffnung des Schulsystems für längeres gemeinsames Lernen auf freiwilliger Basis. Das heißt für uns, die Gemeinschaftsschule wird als gleichberechtigte Schulform im Schulgesetz verankert und die Schulträger können vor Ort gemeinsam mit den Eltern entscheiden, welche Schulform für sie das Beste ist und ob eine bestehende Schule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt wird.

Die Wählerinnen und Wähler werden am 20. März drei klare Wahlmöglichkeiten haben:

Zum ersten die Linke, die offensichtlich das längere gemeinsame Lernen mit Zwang einführen will. Das heißt, alle Schulen werden zwangsumgewandelt, gleich, wie sie gearbeitet haben, und gleich, was die Schulen und Eltern vor Ort dazu sagen.

Zum zweiten die CDU, die die Probleme im Bildungssystem ignoriert und alles so lassen will, wie es ist. Das heißt, die Bürgerinnen und Bürger würden keine Wahl zwischen verschiedenen Schulformen haben, weil die CDU Angst davor hat, dass die Menschen ihr nicht folgen.

Zum dritten die SPD, die es den Menschen vor Ort ermöglichen will, die richtige Schulform für ihre Kinder zu wählen. Wir trauen den Menschen das zu! Unsere Prinzipien für die Bildungspolitik lauten: Freiwilligkeit statt Zwang und Anpacken statt Stillstand!

 

Darum bleibt am Ende nur ein valide Schlussfolgerung: Wer eine Bildungspolitik will, die die bestehenden Probleme anpackt und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger einbezieht, muss SPD wählen!“