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Anlässlich des Internationalen Frauentages 2011 erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Der 100. Internationale Frauentag ist ein besonderer Jahrestag, steht er doch für ein ganzes Jahrhundert des Kampfes für die Rechte von Frauen. Im Rückblick können wir sagen, dass schon vieles, aber noch längst nicht alles erreicht wurde.

Ein Blick auf die Arbeitsbiographien von Frauen zeigt, dass hier die wirkliche Gleichstellung ein Zukunftsprojekt bleibt. Immer noch verdienen Frauen im Schnitt nur etwa drei Viertel des Durchschnittsgehalts ihrer männlichen Kollegen. Immer noch sind die Karrierechancen von Frauen eingeschränkt, weil sie es sind, die sich hauptsächlich um die Familie kümmern. Immer noch ist es  nicht ausreichend möglich, Beruf und Familie problemlos miteinander zu vereinbaren.

„Ohne Gleichstellung kein Fortschritt!“ ist eine der Grundlagen unserer modernen Demokratie, auch wenn das noch nicht überall angekommen ist. So sind in den Führungsetagen der meisten großen Unternehmen in Deutschland Frauen immer noch eine verschwindend geringe Minderheit und die Bundesregierung ist nicht gewillt ist, dies zu ändern. Das ist ein Armutszeugnis im 21. Jahrhundert. Gleicher Lohn für Frauen und Männer, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine Frauenquote in der Wirtschaft sind unsere Forderungen für die Zukunft.“