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Wie tagesschau.de berichtet, hat der NPD-Spitzenkandidat Heyder unter dem Pseudonym "Junker Jörg" in einem rechten Internetblog offenbar Anleitungen zum Bombenbauen veröffentlicht und zur Vergewaltigung von Frauen aufgerufen.

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Wenn sich das bewahrheiten sollte, hat das eine neue Dimension. Das Ganze ist absolut abstoßend. Hier zeigt der angebliche Biedermeier sein wahres, grässliches Gesicht. Wer zum Bauen von Bomben und zur Vergewaltigung von Frauen aufruft, steht weit außerhalb der Gesellschaft und hat in einem demokratischen Parlament nichts zu suchen.

Nach solchen Entgleisungen kann niemand mehr behaupten, die NPD sei eine ‚normale Partei’. Die bürgerliche Fassade ist weg. Wer jetzt sein Kreuz noch bei der NPD, auch wenn es aus Protest ist, bringt wissentlich seine Familie in Gefahr. Ich glaube nicht, dass das jemand mit seinem Gewissen verantworten kann. Alle, denen an ihren Eltern, Kindern und Frauen liegt, sind aufgerufen, ihre Stimme einer demokratischen Partei zu geben, um solche kriminellen Machenschaften zu verhindern!

Es ist offensichtlich: Die NPD ist eine Partei, die sich gegen die Grundwerte unserer Verfassung wendet. Sie propagiert die Rückkehr zum Nationalsozialismus und offene Gewalt gegen Unschuldige. Sie gehört endlich verboten!“