Die SPD in Sachsen-Anhalt gratuliert den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten um Olaf Scholz zu ihrem Wahlergebnis. „Olaf Scholz hat verdient gewonnen und wird ein sehr guter Bürgermeister für Hamburg werden“, erklärt Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. „Ich freue mich auch für die SPD insgesamt. Der heutige Abend zeigt, dass die SPD wieder Wahlen gewinnen kann – und das in so überzeugender Manier. Für die Wahlen in Sachsen-Anhalt am 20. März gibt das ordentlich Rückenwind und einen zusätzlichen Motivationskick.“

Jens Bullerjahn, SPD-Spitzenkandidat und Finanzminister, schließt sich den Glückwünschen an. „Das ist ein großartiges Ergebnis für Olaf Scholz und die Sozialdemokratie“, erklärt er. „Das gibt Zuversicht, dass die SPD gute Ergebnisse einfahren kann. Ich nehme das als Ansporn für unseren Wahlkampf. Und die Menschen in Sachsen-Anhalt können sehen, es ist angesagt, SPD zu wählen."

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„Politik muss nicht langweilig sein, daher sind im Wahlkampf kreative Ideen gefragt, gerade bei jungen Leuten“, sagt der SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn über die Anforderungen in Wahlkampfzeiten. Dabei sind wirkliche Neuheiten rar, aber nicht unmöglich. Die Magdeburger Ideenschmiede Audiogent hat rechtzeitig zur Landtagswahl im Auftrag der sachsen-anhaltischen SPD das erste belletristische interaktive Hör-Wahlprogramm der Welt herausgebracht – den „Halbgott in Weiß“. Anna würde jetzt sagen: "Was'n das?! Kann man das essen?"

„Die Verwirrung ist verständlich, denn schließlich ist dies das erste Mal in der Geschichte der Politik, dass es so etwas gibt“, erklärt SPD-Landeschefin Katrin Budde. Wer Anna ist und was sie sonst noch sagen würde, findet man heraus, wenn man das kostenlose interaktive Hörspiel "Halbgott in Weiß" im Apple-Store herunterlädt. „Ich denke, das ist eine ganz neue Art und Weise, Menschen für Politik zu interessieren“, so Budde weiter. „Die Idee, ein interaktives Hörbuch im Wahlkampf kam vom Audiogent-Team und wir waren schnell überzeugt.“ Der Hörer erlebt mit den Figuren Alltagssituationen, aus denen heraus sie irgendwann auf Politik zu sprechen kommen. „Das ist sehr wirklichkeitsnah“, beschreibt Katrin Budde ihre Erfahrungen. „Ich habe schon oft erlebt, dass gerade Jugendliche politischer sind, als sie das von sich selbst behaupten würden. Sie haben oft eine Meinung zu Dingen, die sie selbst oder ihre Familien und Freunde betreffen, sie äußern sich auch dazu und setzen sich dafür ein. Sie sind dann politisch, ohne das wahrzunehmen.“

Robert Lübke von Audiogent ist heute noch begeistert, wie schnell die SPD dabei war. „Wir wollten einfach mal ausprobieren, wie es klappen kann, Politik über Unterhaltung zu vermitteln“, erinnert er sich an den Beginn des Projekts. Sein Partner Cornelius Huber ergänzt: „Wir hatten vorher zwar viel Erfahrung mit Hörbüchern, aber mit Politik nur am Rande. Die Zusammenarbeit war sehr interessant. Ich denke aber, das wir am Ende ein gutes und vor allem hörenswertes Buch herausgebracht haben.“

Für die Produktion dieses politischen Erstlingswerks hat sich übrigens einiges an Hörspiel-Prominenz zusammengefunden. Mit von der Partie sind Hörspiellegende Kornelia Boje, Bodo KIA Klein, Rhetorik-Ass Isabel García, rasendes Reporterwunder Lydia Herms, Allround-Talent René Dawn-Claude (bekannt aus "Die drei ???") und viele mehr. Ein Anhören lohnt sich also.

Im Rahmen der gestrigen Arbeitnehmerkonferenz der AfA Sachsen-Anhalt haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Aufruf zur Landtagswahl „Wir wählen am 20. März Jens Bullerjahn und die SPD!“ vorgestellt. „Jens Bullerjahn und die SPD stehen für eine solidarische Gesellschaft, sozialen Zusammenhalt, gute Arbeit und gerechte Löhne“, heißt es darin.

Als Erstunterzeichner erklärte Andreas Steppuhn, AfA-Landesvorsitzender und Vorsitzender des SPD-Gewerkschaftsrates, zum Hintergrund des Aufrufes. „Wer gute Löhne, ein Tariftreuegesetz und ein gutes Konzept zur Fachkräftesicherung will, muss Jens Bullerjahn wähle. Deshalb wollen wir mit diesem Aufruf die SPD und ihren Spitzenkandidaten unterstützen.“

Jens Bullerjahn freute sich über die Unterstützung der Arbeitnehmer und Betriebsräte, die den Aufruf unterzeichnen. „Wir ziehen da am gleichen Strang“, erklärte Bullerjahn, der auf der Arbeitnehmerkonferenz für mehr Ordnung auf dem Arbeitsmarkt plädiert hatte. „Ich fordere zum ersten gerechte Löhne vor allem bei der Vergabe durch die öffentliche Hand ein, das heißt Tariftreue von den Unternehmen, die öffentliche Aufträge bekommen. Zum zweiten steht ein Mindestlohn auf der Agenda. Diese wichtigen Ziele müssen wir gemeinsam umsetzen“,

Zu den 20 Erstunterzeichnern gehören namhafte Betriebsräte und Betriebsratsvorsitzende aus ganz Sachsen-Anhalt. „Die Vielzahl der Gewerkschaften und Branchen bei den Unterzeichnern des Aufrufes zeigt, wie wichtig die Themen Lohngerechtigkeit und Tariftreue für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt sind“, erklärte Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende. „Nur eine starke SPD kann sich für deren Belange einsetzen.“

Weitere Unterzeichner können sich über Unterschriftenlisten beteiligen. Diese können auch auf der Homepage der AfA unter www.afa-sachsen-anhalt.de heruntergeladen werden.

Die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde hat die Handlungsweise des Bauer-Verlags scharf verurteilt. Der Verlag hat in einer Nacht- und Nebelaktion die 19 Drucker der Magdeburger Volksstimme, die zum Tei seit Jahrzehnten für die Zeitung gearbeitet hatten, entlassen und durch Leiharbeiter mit wesentlich niedrigeren Löhnen ersetzt.

Dazu erklärte Falko Grube, SPD-Stadtverbandsvorsitzender: „Das ist Lohndumping in Reinkultur. Hier wird auf dem Rücken der Beschäftigten ein gutes Konzernergebnis graduell weiter erhöht. Dabei spielen offensichtlich die Arbeitsleistung und langjährige Loyalität zum Unternehmen keine Rolle. Wie der Verlag das mit der Positionierung der Volksstimme als heimatverbundene Regionalzeitung vereinbaren kann, ist mir ein Rätsel.“

Die Verhandlungen von Koalition und Opposition über die Hartz-Reform sind in der Nacht an der Haltung der schwarz-gelben Bundesregierung gescheitert.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende, „die Koalition von CDU und FDP hat sich ohne wirkliche Verhandlungsbereitschaft an den Tisch gesetzt. Das Ergebnis war damit vorprogrammiert, die Bundesregierung wollte die Verhandlungen scheitern lassen und hat genau das geschafft.“ Wie wenig dieser Koalition an einer Lösung im Sinne der Menschen liegt, zeigt die Ankündigung von Unionsfraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier (CDU), kleinere Angebote an die Opposition zu streichen. „Hier geht es nicht um Angebote an die Opposition, sondern um tragfähige und gute Regelungen für die Menschen“, so Budde. „Das zeigt, dass die CDU und FDP die Verhandlungen als vertrauensbildende Maßnahme für die eigene Chaoskoalition benutzen, anstatt die Betroffenen im Blick zu haben.“

Empört zeigte sich die SPD-Chefin zudem über die Äußerungen von Wirtschaftsminister Haseloff, der die Verhandlungen als überfrachtet bezeichnet und eine Beschränkung der Themen gefordert hatte. „Herr Haseloff läuft seit Monaten durchs Land und fordert gute Löhne, aber wenn es konkret wird, kneift er!“, kritisierte Budde. Die SPD hatte in den Verhandlungen gefordert, dass Leiharbeiter und Stammbelegschaften gleiche Löhne erhalten sollten. CDU und FDP hatten das abgelehnt. „Offensichtlich will Herr Haseloff darüber nun nicht einmal mehr verhandeln“, so Budde weiter. „Das hilft den Beschäftigten in Sachsen-Anhalt kein Stück weiter!“