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IMG_0158_KopieDer heutige Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten von 1933 bis 1945. Er erinnert an die Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

Anlässlich dieses Gedenktages legte die SPD-Landes und Fraktionsvorsitzende Katrin Budde am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers „Magda" in Magdeburg-Rothensee einen Kranz nieder. „Das Gedenken an die Menschen, die durch das nationalsozialistische Regime zu Tode gekommen sind, ist gerade jetzt besonders wichtig“, mahnte Budde. „Denn wir leben in einer Zeit, in der Nazis wieder versuchen, unsere Demokratie zu schwächen und dabei vor Verbrechen gegen Menschen nicht zurückschrecken.“

 

Der Landtag von Sachsen-Anhalt führte dazu heute eine Gedenkveranstaltung durch. Dort hielt der Cousin und letzte lebende Verwandte Anne Franks, Buddy Elias, die zentrale Gedenkansprache halten. An der Veranstaltung nahmen auch zahlreiche Abgeordnete der SPD-Fraktion teil. „Das ist uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine besondere Verpflichtung, weil gerade auch Mitglieder unserer Partei von den Nazis verfolgt wurden“, erinnerte Budde.