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Die sachsen-anhaltische Landesregierung hat für heute hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nach Leuna zum Braunkohlegipfel geladen, um mit ihnen Strategien für eine zukunftsorientierte Nutzung der Braunkohle zu diskutieren. Dabei ging es um die energetische Nutzung und um die chemische Verwertung von Braunkohle.

Teilnehmer der Konferenz sind u. a. der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der brandenburgische Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers sowie Führungskräfte aus Wirtschaft, Verbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft.

Anlässlich des Treffens mit EU-Kommissar Oettinger haben die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Erklärung zur Bedeutung der Braunkohle für eine nachhaltige Energie- und Grundstoffversorgung in Deutschland abgegeben.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Die gemeinsame Erklärung stellt die große industrie- und energiepolitische Bedeutung der Braunkohle nicht nur für Sachsen-Anhalt, sondern für die gesamte Bundesrepublik heraus.

 

Braunkohle ist zurzeit ein wichtiger heimischer Energieträger, auf deren auf ihre Nutzung zur Energiegewinnung auf absehbare Zeit nicht verzichtet werden kann. Sie stellt im Energiemix des Landes einen Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien dar.


Unabhängig davon ist der einheimische Rohstoff Braunkohle langfristig zu wertvoll, um in Kraftwerken verbrannt zu werden. Deshalb unterstützen wir die Forschung und Entwicklung zu ihrer modernen stofflichen Verwertung in der chemischen Industrie.“