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IMG_6941Sachsen-Anhalt wird sich mit einer Bürgschaft in Höhe von 1,74 Millionen Euro an der Absicherung der geplanten Transfergesellschaften für die von der Kündigung bedrohten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Drogeriekette Schlecker beteiligen. Das haben Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sowie Vertreter der Ministerien für Finanzen, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Arbeit und Soziales am Rande der heutigen Landtagssitzung vereinbart.

Diese Bürgschaft soll bei der Übernahme von Schlecker durch einen Investor ausgebucht werden. Mindestens eine der elf für ein halbes Jahr geplanten Transfergesellschaften soll ihren Sitz in Sachsen-Anhalt haben, um auch räumlich möglichst nah an den rund 440 Betroffenen zu sein.

Dazu erklären Katrin Budde, SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende, und Andreas Steppuhn, arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Wir begrüßen es sehr, dass die Hilfe für die Beschäftigten der insolventen Schlecker-Handelskette offensichtlich mittlerweile konkrete Formen angenommen hat. Damit hat auch die Aktuelle Debatte in der morgigen Landtagssitzung eine reale Grundlage.

Für uns steht die bestmögliche Hilfe für die Betroffenen im Mittelpunkt. Daher müssen die Transfergesellschaften eng mit der Bundesagentur für Arbeit kooperieren.“