12.04_12_Franckesche_Stiftung_1_300x202In diesem Mauern wurden gute Bildungschancen für alle Kinder schon vor 300 Jahren groß geschrieben. Klar, dass Sozialdemokraten da besonders gerne zu Gast sind. Halles SPD-Kandidat für die OB-Wahl am 17. Juni Kay Senius besuchte gemeinsam mit SPD Landes- und Fraktionschefin Katrin Budde und Dr. Katja Pähle, SPD-Stadtvorsitzende und Landtagsabgeordnete, die Franckeschen Stiftungen. Auf dem Programm stand eine Führung über das Gelände der 1695 von August Hermann Francke gegründeten Schulstadt. „Ich bin froh, dass wir mit den Franckeschen Stiftungen eine Kultur- und Wissenschaftseinrichtung von europäischem Rang in Halle haben“, sagte Kay Senius.

12.04_12_Franckesche_Stiftung_2_220x300Direktor Dr. Thomas Müller Bahlke informierte die Besucher über die Arbeit, die Entwicklung und die weiteren Pläne der Stiftungen. „Als wir vor genau 20 Jahren hier neu anfingen, waren viele Gebäude marode“, berichtet er im Rückblick. „In unserem historischen Waisenhaus regnete es vom Dach bin zum Erdgeschoß durch. Seit dem sind auf dem Gelände rund 100 Millionen Euro – vorwiegend öffentliche Gelder – verbaut worden.“

Eine Investition, die sich gelohnt hat. Heute gibt es auf dem 14 Hektar großen Areal mehr als 40 moderne Einrichtungen wie zum Beispiel ein Komplex mit drei Kindergärten, ein Kinderkreativzentrum, Schulen, ein Haus der Generationen, eine Jugendwerkstatt, ein Bibelzentrum. Dazu kommen Archive, Bibliotheken, Museen. Insgesamt lernen, lehren und arbeiten heute wieder über 4000 Menschen in den Franckeschen Stiftungen. „Man spürt das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn man hier durch die Räume geht“, lobt Katrin Budde.

 

Trotz aller Erfolge, Dr. Thomas Müller Bahlke benennt auch Probleme: „Zwei Häuser auf dem Gelände sind noch im unsanierten Zustand. Um sie zu retten und dauerhaft nutzen zu könne, benötigen wir weiterhin öffentliche Unterstützung.“ Kay Senius hat der Stiftungsdirektor dabei auf seiner Seite. Der OB-Kandidat stellt nach der Führung fest: „Wenn man über dieses Gelände geht, spürt man noch immer den Geist August Hermann Franckes. Ich werde alles dafür tun, die Stiftung weiterhin bestmöglich zu unterstützen.“