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Heute haben CDU/CSU und FDP im Bundestag die rot-grüne Initiative zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen abgelehnt. Damit muss die Bundesrepublik weiter auf eine solche Regelung warten.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: "Das war ein enttäuschender Auftritt der Unionsfrauen. Erst lässt Ursula von der Leyen medienwirksam ihre Zustimmung zu einer gesetzlichen Quote durchblicken, dann lassen sich alle von einem Formelkompromiss abspeisen. Dass es noch dazu die erste Bundeskanzlerin ist, die ihre eigenen Frauen im Regen stehen lässt, ist dabei doppelt bitter.

Wir wissen alle, dass es unter Angela Merkel nichts wert ist, wenn die CDU Dinge in ihr Wahlprogramm schreibt. Der gesetzlichen Frauenquote droht in der CDU das gleiche Schicksal wie das Nein zum Atomausstieg, das Nein zur Wehrpflicht und das Versprechen auf die Ost-West-Rentenabgleichung: Das Gegenteil wird kommen!

Die heutige Abstimmung war eine nachhaltige Werbung für den Regierungswechsel. Wenn Frauen wirklich eine handfeste Politik für ihre Interessen wollen, wenn ihnen Entgeltgleichheit, eine Frauenquote in Unternehmen und die Abschaffung der Herdprämie am Herzen liegen, gibt es am  22. September nur eines: SPD wählen!"