12.03_08_FrauentagAnlässlich des Internationalen Frauentages 2012 erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Das beherrschende politische Thema der letzten Jahre war die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Fokus standen der Erhalt von Arbeitsplätzen, die Rettung von Betrieben und mit dem EURO und Griechenland die Rettung ganzer Währungen und Volkswirtschaften. Die Gleichberechtigung von Frauen wurde da von Vielen als Luxus oder gar Hemmnis für die Lösung der Probleme dargestellt.

Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist aber weder Luxus noch Hemmnis, sie ist eine der Lösungen, um aus der Krise zu kommen. Die Realität ist: Immer noch verdienen Frauen im Schnitt nur etwa drei Viertel des Durchschnittsgehalts ihrer männlichen Kollegen. Immer noch sind die Karrierechancen von Frauen eingeschränkt, weil sie es sind, die sich hauptsächlich um die Familie kümmern. Immer noch ist es  nicht ausreichend möglich, Beruf und Familie problemlos miteinander zu vereinbaren.

5671_Katrin_Budde_212x300Liebe Genossinnen und Genossen,

Déjà-vus sind selten im politischen Leben, das vorletzte Wochenende hat uns dennoch eines beschert. Gemeinsam mit CDU/CSU und FDP haben SPD und Grüne ihren Kandidaten von der letzten Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck, auf den Schild gehoben. Das entspricht der gefühlten Stimmungslage in der Bevölkerung und nährt die Hoffnung, dass die Amtszeit Wulff als unbedeutendes Interregnum in die Geschichtsbücher eingehen wird. Gaucks Wahl in der Bundesversammlung dürfte Formsache sein. Gut so!

Ein einfacher Bundespräsident wird er allerdings nicht sein, weder für die Menschen, er ist erklärter Gegner der Politikverdrossenheit, noch für den Politikbetrieb, er ist ein unbequemer Mahner, und schon gar nicht für das linke Lager um die SPD, denn Gauck ist bekennender Konservativer, dessen politische Ansichten nicht selten gegen die der Sozialdemokratie stehen.

Schlimm ist das nicht. Wer einen politischen Menschen im Amte will, der muss ihm politische Standpunkte lassen, auch wenn es nicht die eigenen sind. Die Linke hat das nicht begriffen, sie lehnt den Demokratielehrer Gauck ab. Das entbehrt nicht einer gewissen Tragik, denn sie hätte ihn am meisten nötig!

Eure

Katrin Budde

12.03_02_FVK_Brandenburg_640x449Brandenburg an der Havel. Heute haben sich die Fraktionsvorstände der SPD-Landtagsfraktionen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu einer gemeinsamen Klausur getroffen. „Unsere beiden Bundesländer sind nicht nur Nachbarn, wir haben als ostdeutsche Länder auch gemeinsame Interessen im Gefüge der Bundesrepublik. Da ist ein intensiver Erfahrungsaustausch unerlässlich“, beschreibt Ralf Holzschuher, Vorsitzender der Brandenburger SPD-Fraktion, den Hintergrund des Treffens. „Zudem stehen unsere Bundesländer vor ähnlichen Herausforderungen“, ergänzt die sachsen-anhaltische Fraktionsvorsitzende Katrin Budde. „Der demographische Wandel, die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, die Verbesserung unserer Bildungssysteme und die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung sind Aufgaben die wir lösen müssen und bei denen Sachsen-Anhalt und Brandenburg ähnliche Problemlagen haben.“

12.02_29_Schler_640x466Ob diese Knirpse später mal in die Politik gehen? Den Tag im Parlament fanden sie jedenfalls „cool!“ Sachsen-Anhalts SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Katrin Budde empfing Schülerinnen und Schüler aus der Magdeburger Ganztagsgrundschule Lindenhof im Landtag. Auf dem Programm standen eine Führung durch das Parlamentsgebäude und eine Fragestunde mit der SPD-Fraktionschefin. „Eine sehr wichtige und vor allem schöne Aufgabe, für die ich mir immer wieder gerne Zeit nehme“, sagt Katrin Budde und begründet: „Kinder sind die Zukunft, deshalb kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sie für unsere Demokratie zu begeistern.“

Die Kleinen hatten ganz konkrete Fragen auf Lager. Sebastian aus der 2. Klasse wollte wissen: „Was tun Politiker eigentlich für uns Kinder?“. Buddes Antwort: „Wir von der SPD kämpfen zum Beispiel für gerechte Gesetze, die allen Kindern gute Chancen in den Kitas und später in der Schule sichern - egal, ob ihre Eltern arm oder reich sind.“

12.03_06_AsFDer Demografischer Wandel ist mittlerweile allgegenwärtig. Mit der gemeinsamen Veranstaltung zum Frauentag „Frauen machen Zukunft. Der demografische Wandel als Chance“ haben sich der AsF-Stadtverband Magdeburg und der AsF-Landesverband Sachsen-Anhalt diesem hochaktuellen Thema einmal von einer besonderen, bisher meist vernachlässigten Perspektive genähert: im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Rechte und Möglichkeiten von Frauen.

„Bis zum Jahr 2025 droht Sachsen-Anhalt ein Bevölkerungsverlust von ca. 440.000 Personen, der Bevölkerungsrückgang bei den Männern wird ca. 17 Prozent, bei den Damen sogar 20 Prozent betragen“, schilderte Kerstin Mogdans, Mitglied des Demografie-Beirats Sachsen-Anhalt, in ihrer Anmoderation die Situation.

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