Auf ihrer gemeinsamen Konferenz haben die Vorstände der SPD-Landtagsfraktionen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen heute die „Magdeburger Erklärung“ verabschiedet. Sie beinhalten Forderungen zu Bildungs-, Verkehr, und Wirtschaftspolitik.

„Wir leben in einem europäischen Zeitalter, in dem die Entwicklung von Regionen nicht an Landesgrenzen endet“, erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt. „Es gibt sowohl aus der geographischen Nähe als auch aus einer ähnlichen Entwicklung heraus ähnliche Interessen in den Ländern. Eine gemeinsame Zusammenarbeit ist daher ein Gebot der Vernunft.“

Zur heutigen wiederholten Kritik der CDU am längeren gemeinsamen Lernen erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Die CDU muss sich langsam fragen lassen, wie ernst sie die Bildungspolitik in Sachsen-Anhalt nimmt. Erst stimmt sie im Bildungskonvent der Öffnung des Schulsystems zum längeren gemeinsamen Lernen zu, kurz danach spricht sie sich dagegen aus. Gleiches gilt für den Ganztagsanspruch in der Kindertagsstätte für alle Kinder. Geradlinigkeit sieht anders aus!

Zudem sollte die CDU aufhören, den Bürgerwillen zu ignorieren. Die Umfragen zeigen eine Mehrheit für längeres gemeinsames Lernen. Das kann man nicht dauernd ignorieren! Richtig ist, mit längerem gemeinsamen Lernen haben alle Kinder bessere Bildungschancen und im ländlichen Raum werden die Schulwege kürzer.

Die sachsen-anhaltische Landes-SPD unterstützt den heutigen gewerkschaftlichen Aktionstag gegen Leiharbeit. Andreas Steppuhn, SPD-Arbeitsmarktexperte, erklärte, „Sozialdemokraten und Gewerkschaften sind sich darin einig, dass bei der Leiharbeit endlich das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ durchgesetzt werden muss.“ SPD und Gewerkschaften fordern zudem eine zeitliche Begrenzung des Einsatzes von Leiharbeitern. „Nur so können daraus auch reguläre Jobs entstehen“, erklärte die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde.

Die SPD in Sachsen-Anhalt gratuliert den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten um Olaf Scholz zu ihrem Wahlergebnis. „Olaf Scholz hat verdient gewonnen und wird ein sehr guter Bürgermeister für Hamburg werden“, erklärt Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. „Ich freue mich auch für die SPD insgesamt. Der heutige Abend zeigt, dass die SPD wieder Wahlen gewinnen kann – und das in so überzeugender Manier. Für die Wahlen in Sachsen-Anhalt am 20. März gibt das ordentlich Rückenwind und einen zusätzlichen Motivationskick.“

Jens Bullerjahn, SPD-Spitzenkandidat und Finanzminister, schließt sich den Glückwünschen an. „Das ist ein großartiges Ergebnis für Olaf Scholz und die Sozialdemokratie“, erklärt er. „Das gibt Zuversicht, dass die SPD gute Ergebnisse einfahren kann. Ich nehme das als Ansporn für unseren Wahlkampf. Und die Menschen in Sachsen-Anhalt können sehen, es ist angesagt, SPD zu wählen."

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„Politik muss nicht langweilig sein, daher sind im Wahlkampf kreative Ideen gefragt, gerade bei jungen Leuten“, sagt der SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn über die Anforderungen in Wahlkampfzeiten. Dabei sind wirkliche Neuheiten rar, aber nicht unmöglich. Die Magdeburger Ideenschmiede Audiogent hat rechtzeitig zur Landtagswahl im Auftrag der sachsen-anhaltischen SPD das erste belletristische interaktive Hör-Wahlprogramm der Welt herausgebracht – den „Halbgott in Weiß“. Anna würde jetzt sagen: "Was'n das?! Kann man das essen?"

„Die Verwirrung ist verständlich, denn schließlich ist dies das erste Mal in der Geschichte der Politik, dass es so etwas gibt“, erklärt SPD-Landeschefin Katrin Budde. Wer Anna ist und was sie sonst noch sagen würde, findet man heraus, wenn man das kostenlose interaktive Hörspiel "Halbgott in Weiß" im Apple-Store herunterlädt. „Ich denke, das ist eine ganz neue Art und Weise, Menschen für Politik zu interessieren“, so Budde weiter. „Die Idee, ein interaktives Hörbuch im Wahlkampf kam vom Audiogent-Team und wir waren schnell überzeugt.“ Der Hörer erlebt mit den Figuren Alltagssituationen, aus denen heraus sie irgendwann auf Politik zu sprechen kommen. „Das ist sehr wirklichkeitsnah“, beschreibt Katrin Budde ihre Erfahrungen. „Ich habe schon oft erlebt, dass gerade Jugendliche politischer sind, als sie das von sich selbst behaupten würden. Sie haben oft eine Meinung zu Dingen, die sie selbst oder ihre Familien und Freunde betreffen, sie äußern sich auch dazu und setzen sich dafür ein. Sie sind dann politisch, ohne das wahrzunehmen.“

Robert Lübke von Audiogent ist heute noch begeistert, wie schnell die SPD dabei war. „Wir wollten einfach mal ausprobieren, wie es klappen kann, Politik über Unterhaltung zu vermitteln“, erinnert er sich an den Beginn des Projekts. Sein Partner Cornelius Huber ergänzt: „Wir hatten vorher zwar viel Erfahrung mit Hörbüchern, aber mit Politik nur am Rande. Die Zusammenarbeit war sehr interessant. Ich denke aber, das wir am Ende ein gutes und vor allem hörenswertes Buch herausgebracht haben.“

Für die Produktion dieses politischen Erstlingswerks hat sich übrigens einiges an Hörspiel-Prominenz zusammengefunden. Mit von der Partie sind Hörspiellegende Kornelia Boje, Bodo KIA Klein, Rhetorik-Ass Isabel García, rasendes Reporterwunder Lydia Herms, Allround-Talent René Dawn-Claude (bekannt aus "Die drei ???") und viele mehr. Ein Anhören lohnt sich also.

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