27.01.12
Gedenken an Opfer des nationalsozialistischen Regimes gerade jetzt besonders wichtig – Kranzniederlegung am Außenlager Magda PDF Drucken E-Mail

IMG_0158_KopieDer heutige Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten von 1933 bis 1945. Er erinnert an die Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

Anlässlich dieses Gedenktages legte die SPD-Landes und Fraktionsvorsitzende Katrin Budde am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers „Magda" in Magdeburg-Rothensee einen Kranz nieder. „Das Gedenken an die Menschen, die durch das nationalsozialistische Regime zu Tode gekommen sind, ist gerade jetzt besonders wichtig“, mahnte Budde. „Denn wir leben in einer Zeit, in der Nazis wieder versuchen, unsere Demokratie zu schwächen und dabei vor Verbrechen gegen Menschen nicht zurückschrecken.“

Der Landtag von Sachsen-Anhalt führte dazu heute eine Gedenkveranstaltung durch. Dort hielt der Cousin und letzte lebende Verwandte Anne Franks, Buddy Elias, die zentrale Gedenkansprache halten. An der Veranstaltung nahmen auch zahlreiche Abgeordnete der SPD-Fraktion teil. „Das ist uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine besondere Verpflichtung, weil gerade auch Mitglieder unserer Partei von den Nazis verfolgt wurden“, erinnerte Budde.

 
26.01.12
Katrin Budde besucht Grüne Woche PDF Drucken E-Mail

IMG_0079_KopieVon Halberstädter Würstchen bis Rotkäppchen Sekt, von Börde-Käse bis Kathi-Kuchen. SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Katrin Budde besuchte am 26. Januar die internationale Grüne Woche in Berlin und machte eine kleine „Schlemmer-Reise“ durch unser Land.

Unter den mehr als 1200 Ausstellern auf der weltgrößten Schau der Land-und Ernährungsgüterwirtschaft präsentieren sich in diesem Jahr auch 81 Unternehmen und Verbände aus Sachsen-Anhalt: „Das sind acht Aussteller mehr als 2011“, sagt Katrin Budde und stellt fest: „Sachsen-Anhalt zeigt sich auf der Messe einmal mehr als eine immer wichtiger werdende Größe in der Branche. Und wie gut unsere Produkte den Besuchern schmecken, sieht man ja schon daran, dass die Sachsen-Anhalt-Halle immer rappelvoll ist.“

Ein Tag lang nahm sie sich Zeit, besuchte Stände, sprach mit Mitarbeitern der Unternehmen - und kostete natürlich auch viele Spezialitäten. Katrin Buddes Fazit fällt rundum positiv aus. „Es hat alles superlecker geschmeckt - ich bin ganz sicher, dass sich der gelungene Messeauftritt nicht nur in den Umsatzzahlen der Unternehmen widerspiegeln wird. Denn die wirkungsvolle Gestaltung der Ausstellungshalle mit großflächigen Fotos von Sachsen-Anhalt wird bei vielen Messe-Besuchern auch das Interesse für unser schönes Land geweckt haben. Das könnte den Tourismus weiter ankurbeln.“ Die Grüne Woche endet an diesem Sonntag.

 
24.01.12
SPD billigt Stufenplan zur Verbesserung des Kinderfördergesetzes PDF Drucken E-Mail

Heute fand im Landtag eine Beratung der SPD-Minister und Ministerinnen und des SPD-Fraktionsvorstandes statt. Der Sozialminister legte einen Stufenvorschlag zur Verbesserung des Kinderfördergesetzes vor. Die Fraktionsspitze und Kabinettsmitglieder haben die Vorschläge einstimmig gebilligt. Damit geht die SPD mit einem durchfinanzierten Vorschlag in die weitere Diskussion zur Verbesserung der Kinderförderung in Sachsen-Anhalt. „Der Koalitionsvertrag wird ohne Wenn und Aber umgesetzt“, begrüßte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, das Ergebnis. „Damit halten wir ein zentrales sozialdemokratischen Wahlversprechen ein: die Ganztagsbetreuung wird in dieser Legislaturperiode umgesetzt und die Qualität der Kinderbetreuung wird verbessert.“

Laut dem Stufenplan soll ab 1. August 2013 der Ganztagsanspruch für alle Kinder im Kindergarten und ein Jahr später zum 1. August 2014 der Ganztagsanspruch im Krippenbereich realisiert werden.

Parallel dazu sollen Erzieherinnen zusätzliche Stundenkontingente für die mittelbare pädagogische Arbeit erhalten. Ab dem 1. August 2013 wären dies 2,5 Stunden je Erzieherinnenvollzeitstelle, ab 1. August 2015 erhöht sich der Wert dann auf fünf Stunden pro Woche.

Für die ebenfalls im Koalitionsvertrag verankerte Entlastung von Mehrkindfamilien schlägt die SPD vor, diese ab dem 1. Januar 2014 umzusetzen. Die Summe der von Familien mit zwei und mehr Kindern zu entrichtenden Elternbeiträge würde demnach niemals höher ausfallen als 160 Prozent des Elternbeitragswertes, der für das älteste Kita-Kind fällig werden würde.

Dazu erklärte Sozialminister Norbert Bischoff: „Mit dem Stufenplan haben wir eine verantwortliche Balance gefunden, die auch die Haushaltssituation des Landes nicht aus dem Blick verliert.“ Die Umsetzung des Ganztagsanspruchs im Kindergarten und die Erhöhung der Erzieherinnenstunden schlägt im Einstiegsjahr 2013 mit Mehrkosten von rund 9,6 Millionen Euro zu Buche. Zum 1. August 2014 wird auch die Ganztagesbetreuung für Krippenkinder umgesetzt. Dafür sind zusätzliche Finanzmittel von gut 29,3 Millionen Euro zu veranschlagen. In den Jahren 2015 und 2016 steigen dann die Mehrkosten auf 40,5 Millionen Euro beziehungsweise 53,2 Millionen Euro.

„Neben der Novellierung des Kinderfördergesetzes müssen noch einige Punkte geklärt werden“, sagte Katrin Budde. Daher verständigten sich Kabinettsmitglieder und Fraktionsspitze auf zusätzliche Arbeitsaufträge.

  1. Kultusministerium und Sozialministerium prüfen mittelfristig die Verzahnung der KiföG- und Hort-Betreuung.
  2. Sozialministerium und Finanzministerium erarbeiten gemeinsam eine Grundlage für die Datenerhebung bei der Finanzierung der Kinderbetreuungseinrichtungen, um ihre Nachweisbarkeit transparenter zu gestalten.
  3. Bei der Novellierung des FAG wird die Konzentration der Sicherstellung und Finanzierungsverantwortung bei den kreisangehörigen Gemeinden geprüft. Damit wird eine Anregung der kommunalen Spitzenverbände aufgegriffen.

Nunmehr könnten die Arbeiten zur Fertigstellung eines Gesetzentwurfes zielgenau zum Abschluss gebracht werden. „Die Ansage steht: Im Sommer will ich den Gesetzentwurf ins Kabinett einbringen“, erklärte der Sozialminister.

 
23.01.12
Katrin Budde ist Magdeburgs neue Grünkohl-Königin PDF Drucken E-Mail

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Wenn es um eine so wichtige Sache geht, lässt sich SPD-Landeschefin Katrin Budde nicht mal von fiesem Schmuddelwetter die Laune verderben.

Trotz Nieselregen und Bibberkälte hatte der Magdeburger Kochclub „Les fins becs“ am Samstag zur zehnten Auflage seiner alljährlichen Grünkohlwanderung zugunsten der „Aktion Knochenmarkspende e.V“ eingeladen.

Die Route diesmal: von der Turmschanzenstraße über einen kurzen Glühwein-Stopp am Herrenkrug bis nach Biederitz. Mehr als 60 geladene Gäste, unter ihnen viele angesehene Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker aus der Landeshauptstadt, machten sich nachmittags auf den rund sechs Kilometer langen Weg.

Für Katrin Budde und Ehemann Andreas war es eine Selbstverständlichkeit, dabei zu sein - trotz des nasskalten Wetters: „In den zurückliegenden Jahren haben die Teilnehmer dieser Grünkohlwanderung mehr als 34 000 Euro für die Aktion Knochenmarkspende e.V gespendet“, sagt Katrin Budde, „deshalb ziehen wir uns gerne warm an, um mitzuwandern und unseren Beitrag zu leisten.“

Initiator der Grünkohlwanderung ist der Magdeburger Hobbykoch Manfred Discher. Eigentlich kommt der Architekt aus Oldenburg, von wo er die Tradition mitbrachte: „Anfangs habe ich sogar alle Zutaten aus meiner alten Heimat importiert“, lacht Manfred Discher und erklärt: „Inzwischen kommt natürlich alles aus der Region. Sogar der typische Oldenburger Pinkel wird von der Magdeburger Fleischerei Schulze hergestellt – und er schmeckt mir fast besser als Zuhause.“

Insgesamt hatte Manfred Discher in diesem Jahr 38 Kilo (!) Grünkohl für seine Gäste gekocht. Dazu gabs - neben Pinkel - leckeren Bördespeck, Kassler und Knacker. Aufgetafelt wurde nach der Wanderung - und einem anschließenden kleinen Orgelkonzert in der Biederitzer Kirche - im Restaurant „Zur Alten Oberförsterei“.

Nach dem Essen die große Überraschung für Katrin Budde. Denn: Sie ist es, die vom Kochclub „Les fins becs“  als neue Grünkohlkönigin ausgewählt wurde. Gemeinsam mit ihrem ebenfalls frisch gewählten „Prinzgemahl“, Heiner Tognino, leitender Redakteur beim mdr, hat sie jetzt die Aufgabe, die Grünkohlwanderung im nächsten Jahr zu organisieren.

Katrin Budde: „Wir haben sogar schon ein Idee, wohin es gehen könnte - aber mehr wird noch nicht verraten…“